Ernährungspsychologie Beratung

Qualifikationen und Weiterbildungen

  • Leitung von Essstörungsgruppen, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Psychologen und Ärzten in psychosomatischen Kliniken
  • Fortbildungen am Frankfurter Zentrum für Essstörungen
  • 3-jährige Ausbildung zum tiefenpsychologischen Berater, Schwerpunkt Ernährungsberatung an der Akademie für Beratung und Philosophie GbR, in Schliengen bei Freiburg im Breisgau

Was hat Essen und Ernährung mit Psychologie zu tun?

Viele meiner Klienten spüren vor allem bei Thema „Süßhunger“ oder unkontrolliertem Essen am Abend schon von alleine, dass hier mit bloßem Wissen über gesunde Ernährung und Nährstoffe nicht mehr beizukommen ist.

Hinter vielen Ernährungsthemen stecken nicht selten andere unbewusste Motive, die unser Essverhalten steuern.

In der psychologischen Ernährungsberatung geht es zunächst einmal, das Essverhalten zu analysieren. Ich erkläre dabei nicht, was „falsch und richtig“ gemacht wird, sondern mit meiner Unterstützung und mit Hilfe spezieller  Beratungswerkzeuge können Sie Ihr Tun, Handeln und Denken beim Essen selbst reflektieren und besser verstehen zu lernen.

Ernährungspsychologische Lebensstilberatung bedeutet, die Klienten zu unterstützen, Ihre eigene Sicht auf die Dinge besser zu verstehen und dorthin zu schauen, wo Sie immer und immer wieder dasselbe machen, obwohl Sie es doch so gerne anders machen möchten.

Für den Begründer der Individualpsychologie (individere = unteilbar) Alfred Adler (1870-1937) ist der Mensch gleichzeitig ein Sozialmensch und ein Einzelmensch. Er bezeichnete den Mensch als Leib-Seele-Einheit:

Der Mensch ist ein geschichtliches Wesen. Alles, was wir heute sind, versteht sich aus der Vergangenheit heraus. Mensch ist vergegenwärtigte Vergangenheit. Wir arbeiten analytisch rückblickend, um zu verstehen, was ist.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Der Mensch ist von Anbeginn an Mensch unter Menschen und nur als Mitmensch zu verstehen.  Wir schauen auf den einzelnen Menschen und seine menschliche Bezüge.

Deshalb ist Essen oft mehr, als sich nur  reine Nährstoffe einzuverleiben. Viele tief verwurzelte Gefühle können damit verbunden sein. Denken, Fühlen, Handeln sind eins und untrennbar miteinander verbunden, also individere (A. Adler)  „ Essen ist viel mehr, als sich bloß zu ernähren. Essen ist ein ganzheitliches Phänomen. Verhaltensweisen sind nur verstehbar, wenn wir die verborgenen Motive erkennen können (S. Mannhardt).

Wir erarbeiten mit Hilfe ihrer Familienkonstellation, ihrer Geschwisterposition, ihre Sicht auf sich selbst, auf die Menschen um sie herum, um letztendlich Widerstände und Verhaltensmuster  zu verstehen und diese selbstbestimmt zu überwinden.