Ernährungspsychologische Beratung

Bei Übergewicht und Essstörungen
Qualifikationen und Weiterbildungen
  • Leitung von Essstörungsgruppen in psychosomatischen Kliniken und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Psychologen und Ärzten
  • Fortbildungen am Frankfurter Zentrum für Essstörungen
  • 3-jährige Ausbildung zum tiefenpsychologischen Berater, nach A. Adler, Schwerpunkt Ernährungsberatung, an der Akademie für Beratung und Philosophie GbR, in Schliengen bei Freiburg im Breisgau
Was hat Essen und Ernährung mit Psychologie zu tun?

Viele meiner Klienten spüren vor allem bei Thema „Süßhunger“ oder unkontrolliertem Essen am Abend schon von alleine, dass hier mit bloßem Wissen über gesunde Ernährung und Nährstoffe nicht mehr beizukommen ist.

Verstehen was da is(s)t.

Frau P. kommt abends von der Arbeit nach Hause und sobald sie das Haus betreten hat schaltet sich bei ihr der „Autopilot“ ein,  der sie  dann automatisch zum Kühlschrank führt oder an den Schrank mit der Schokolade.

Eigentlich weiß  Sie ja schon, dass einen Hand Süßigkeiten die „richtige Portion“ ist, trotzdem wird daraus jeden Abend eine Tafel oder mehr.

Bei der Analyse Ihrer Ess-und Ernährungsgewohnheiten, wird schnell klar, das „was“ und das „wie viel“ bei den Mahlzeiten sind nicht das Problem. Ich erkläre Ihr dabei nicht, was „richtig“ und „falsch“ ist, sondern mit Hilfe spezieller Beratungswerkzeuge kann sie Ihr Tun, Handeln und Denken reflektieren. Für Frau P. war es sicher der wichtigste Schritt, sich des Essproblems erst einmal bewusst zu werden und dieses auch anzuerkennen, dass „dieses zu viel Essen“  oder „Nicht-Essen“ eine Funktion übernommen  hat und nicht alleine mit Vernunft, Wissen und Willensstärke  veränderbar und steuerbar ist.

 Um den Teufelskreislauf zu unterbrechen, besprechen wir erste Maßnahmen, um aus diesem erst einmal herauszutreten.

Die ernährungspsychologische Beratung geht  weit über die reine Nährstoffbetrachtung  des Essens von Frau P. hinaus. Wir arbeiten tiefenpsychologisch und am Lebensstil von Frau P weiter, damit sie  sich in ihrem Handeln, Denken und ihrem Fühlen besser verstehen kann, wozu oder welche Funktion die Schokolade am Abend ihren Nutzen hat und kann diese Gewohnheiten allmählich loslassen.

Verstehen, welcher „roter Faden“ sich durch ihr Leben zieht, der so stark wirkt, dem sie sich  immer wieder versucht  zu entziehen, dass sie immer wieder dasselbe tut, denkt und fühlt, obwohl sie es doch so gerne anders haben möchte.

Deshalb ist Essen oft mehr, als sich nur  reine Nährstoffe einzuverleiben. Viele tief verwurzelte Gefühle können damit verbunden sein. Denken, Fühlen, Handeln sind eins und untrennbar miteinander verbunden, also individere (A. Adler).  „ Essen ist viel mehr, als sich bloß zu ernähren. Essen ist ein ganzheitliches Phänomen. Verhaltensweisen sind nur verstehbar, wenn wir die verborgenen Motive erkennen können“ (S. Mannhardt).